Montreal & Traveling to Quebec 8. & 9. April

Montreal

Gestern war das Glück leider nicht so auf meiner Seite. Als ich aufgewacht bin, habe ich zuerst einmal meine Wetter App aufgerufen. Gefrierender Regen bei maximal 1 Grad. Da hab ich mich doch gleich noch einmal umgedreht.
Zum Glück habe ich mir am Sonntagnachmittag schon ein bisschen was von Montreal angeschaut. So wird es wohl ein Museumstag und ein Besuch beim Olympia Stadion.
Halt Stop, nicht mit Montreal. Da haben nämlich am Montag alle Museen und auch das Olympia Stadion geschlossen. Das nenne ich mal schlechtes Timing.
Und so habe ich es mir am Morgen im Hostel gemütlich gemacht und die Zeit irgendwie totgeschlagen. Aber da ich eben nicht einfach nur rumsitzen und den ganzen Tag nichts tun kann, habe ich mich  – mutig wie ich bin – für 15:30 Uhr für eine Free Walking Tour durch Old Montreal angemeldet. Das heisst, die Tour ist gratis und man gibt dem Tourguide eine Entlohnung in Form von Trinkgeld, jeder so viel wie er will.
Und so habe ich um 14 Uhr das Hostel bei strömendem Regen verlassen, was soll mir ein bisschen Wasser auch anhaben.
Als ich in Old Montreal angekommen bin, hatte ich aber schon so schlechte Laune wegen diesem sch**** Wetter, dass ich vor der Free Walking Tour zuerst noch eine süsse Stärkung gebraucht habe.
Und so bin ich am Jacque Cartier Place im Mlle Catherine gelandet, einem supersüssen Café mit integriertem Laden

Und habe neben einer leckeren Crêpe eine tolle Unterhaltung mit der Besitzerin genossen, welche eine Fernbeziehung nach Genf führt.
Anschliessend konnte ich mich frisch gestärkt zum Treffpunkt von der Tour aufmachen.
Wir hatten eine bunte Truppe aus Deutschen, Amerikanern, Franzosen und eine Schweizerin (die Erste die ich getroffen habe) und einen superwitzigen Tourguide aus Montreal.
Und so haben wir uns auf unsere zweieinhalb Stündige reise durch Old Montreal gemacht, wobei wir viel über die Geschichte von Montreal gelernt haben. Zum Beispiel dass Montreal eine richtige Multikulti Stadt ist, mit Einwanderern aus allen Teilen der Welt. Und dass man in Chinatown überall koscher essen kann, weil sich die Chinesen und die Juden früher das gleiche Viertel geteilt haben. Oder dass es im Osten von Montreal – dem französischen Teil – viele Menschen mit irischen Namen gibt, die gar kein englisch können.
Mit all diesen Informationen hat man wieder einen ganz anderen Blick auf die Stadt und so hat sich die Tour trotz des schlechten Wetters auf jeden Fall gelohnt.

Heute bin ich dann relativ früh aufgestanden weil ich doch noch etwas von Montreal sehen wollte. Und vor allem wollte ich eine weitere Spezialität probieren, den Montreal Bagel.
Und so habe ich um 9 Uhr ausgecheckt, meinen Rucksack im Hostel deponiert und mich auf den Weg zur Bushaltestelle gemacht. Da hat es natürlich grad angefangen zu schneien

Als ich dann 10 Minuten später bei meinem Ziel – beim St-Viateur Bagel angekommen bin, hat es schon so ausgesehen

Mal schauen ob das noch was wird mit dem Olympia Stadion…den Aussichtsturm kann ich mir auf jeden Fall sparen.
Nichts desto trotz lasse ich mir meinen Bagel, der wirklich superlecker ist, schmecken

Anschliessend habe ich mich in den Bus Richtung Olympia Stadion gesetzt und bin auch bei der entsprechenden Station ausgestiegen. Jedoch musste ich mir eingestehen, dass es bei dem Schneegestöber nicht wirklich viel Sinn macht und so bin ich wieder zurück zum Hostel.
Wenn ich da schon gewusst hätte, was mich später am Tag noch erwarten wird…

Um 15 Uhr ist dann mein Bus Richtung Quebec losgefahren und dort sind wir dann vier Stunden später – mit einer Stunde Verspätung – angekommen und es hatte noch mehr Schnee.
Als ich den Busbahnhof verlassen habe hat es mir zuerst einmal eine Ladung Schnee ins Gesicht geweht und das war der Moment wo ich mich für ein Taxi entschieden habe, anstatt den 15 minütigen Weg zu laufen.
Im Auberge de Jeunesse Maeva, meiner Unterkunft für die nächsten zwei Tage wurde ich superfreundlich Empfangen von Roberto und habe mich gleich wohl gefühlt. Nachdem ich mich kurz eingerichtet habe, bin ich noch was essen gegangen – irgendwie schreibe ich sehr oft übers essen 😀 – und habe mich anschliessend wieder zurück zum Hostel gekämpft – ja gekämpft

Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal durch so hoch gelegenen Schnee gelaufen bin.
Meinen Plänen zieht es zwar ein wenig einen Strich durch die Rechnung und trotzdem ist es schön und ich geniesse den Schnee. Es gibt Kanada einfach so das gewisse Etwas, wie man es sich eben so vorstellt.

2 thoughts on “Montreal & Traveling to Quebec 8. & 9. April

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